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Sommerbrief 2020 

Wir wünschen eine entspannte Zeit ! 
Vorstand und Mitarbeiter 
 

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Aus unserem Verein

Wir gratulieren allen Mitgliedern, die in den Monaten 
Januar bis August Geburtstag haben. 


Herzlich Willkommen
im Verein


Pia Klesen, Scheuern

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Mit Bestürzung haben wir zur Kenntnis genommen, dass Herr Dr.med. Christoph Siffrin, leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, St.Wendel am 20.06.2020 im Alter von nur 56 Jahren verstorben ist.
Wir haben lange Jahre vertrauensvoll und im Sinne unserer Betreuten zusammengearbeitet.
Er wird fehlen!
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Termine  (unter Vorbehalt)

Wir bitte um Verständnis, dass aus gegebenem Anlass -Corona-Pandemie– die geplanten Veranstaltungen (Treff‘s, Referate, Schulungen) nicht stattfinden werden.
Sollten sich Änderungen ergeben werden diese auf unserer Internetseite veröffentlicht. 
   
Bedauerlicherweise wird unser Sommerfest in diesem Jahr nicht stattfinden können.
Wir hoffen, dass die Tradition im nächsten Jahr fortgeführt werden kann.    

Beratungen zu Vorsorgemöglichkeiten, Patientenverfügungen und betreuungsrechtlichen Themen finden in der Geschäftsstelle statt. Bitte vereinbaren Sie einen Termin und beachten Sie die entsprechenden Hygieneregeln. 

                                            Bitte vormerken:
Unsere Mitgliederversammlung findet am Freitag, dem 27.11.2020 um 10:00 Uhr in der Gaststätte Marktschenke Heisterberger Str. 7, in 66640 Namborn statt.
Anschließend, gegen 11:00 Uhr, laden wir zum Adventsfrühstück ein.  


Die Veranstaltung endet gegen 13:00 Uhr. 
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um verbindliche Anmeldung bis Freitag, den 20.11.2020 
Wir freuen uns schon jetzt, Sie wieder bei uns begrüßen zu können!    

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                              Wussten Sie schon ?

                                       Änderungen zur Corona Krise 


Beschlossen wurden zahlreiche Änderungen des SGB II für Leistungen, die in der Zeit vom 01.03.2020 bis 30.06.2020 beginnen: Für einen Zeitraum von 6 Monaten ab Antragstellung wird keine Vermögensprüfung stattfinden. Es wird vermutet, dass kein erhebliches Vermögen vorhanden ist, wenn dies der Antragsteller erklärt. Die Unterkunftskosten sollen für die Dauer von insgesamt 6 Monaten als angemessen gelten und nicht weiter überprüft werden. Die Prüfung erfolgt nach Ablauf der Frist, aber nicht rückwirkend. Für 6 Monate wird eine unkomplizierte vorläufige Leistungsbewilligung erfolgen. Enden bisherige Leistungen zwischen dem 31.03. und dem 31.08.2020, ist für deren Weiterbewilligung kein erneuter Antrag erforderlich.  

" Ich bin als Betreuer selbst am Corona Virus erkrankt oder als Verdachtsfall eingestuft worden und stehe unter häuslicher Quarantäne – was muss ich nun tun? "

Auf keinen Fall sollten die behördlichen Auflagen missachtet werden. Verstöße können gem. § 75 Abs. 1 IfSG als Straftat mit einer Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren geahndet werden, wird durch das Fehlverhalten eine andere Person infiziert kommt sogar eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung und im schlimmsten Fall wegen fahrlässiger Tötung in Betracht. Abgesehen davon ließe es sich auch nicht mit der Stellung eines Betreuers vereinbaren, seine Klienten und weitere Personen derartig zu gefährden. Was genau nun zu tun ist, lässt sich allerdings nur für den jeweiligen Einzelfall entscheiden. Maßgeblich ist es, wie stark man von der Erkrankung beeinträchtigt ist, ob man von seiner technischen Ausstattung aber auch von den anstehenden Aufgaben her in der Lage ist, die wichtigsten Tätigkeiten von zu Hause aus zu erledigen, ob es eine Vertretungsregelung gibt usw.. Wenn sich absehen lässt, dass man die Betreuungen nicht mehr aus reichend von zu Hause aus weiterführen kann, sollte beim Gericht die Bestellung eines Verhinderungsbetreuers beantragt werden. Auf jeden Fall bietet es sich an, gleich nach Kenntnis von der Erkrankung das Betreuungsgericht und die Betreuungsbehörde zu informieren, damit man sich dort darauf einstellen kann, dass sich möglicherweise bald Handlungsbedarf ergeben wird. 


                                 Entlohnung für ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe 
Wer ehrenamtlich seinem pflegebedürftigen Nachbarn hilft, kann dafür künftig bis zu 125,-€ monatlich erhalten. Der saarländische Ministerrat hat dazu am Dienstag Änderungen beim sogenannten Entlastungsbetrag beschlossen. Im Sozialministerium soll eine Registrierungsstelle Nachbarschaftshilfe auf gebaut werden, bei der sich freiwillig Engagierte einschreiben können. Dort soll es möglich sein, den Entlastungsbetrag von monatlich bis zu 125,-€ in Anspruch zu nehmen, der jedem Pflegebedürftigen ab Pflege grad 1 zusteht. Das Ministerium rechnet damit, dass die Anträge ab August gestellt werden können. Zu den Leistungen, die vergütet werden sollen, gehören putzen, einkaufen oder Botengänge. Bislang konnten die 125 Euro nur über zertifizierte Pflegedienste eingesetzt werden. Durch die Neuregelung sollen Versorgungsengpässe insbesondere im ländlichen Raum abgemildert werden.  

         Schonvermögen beachten –Barbetragskonten von Heimbewohnern kontrollieren 
Wer ehrenamtlich seinem pflegebedürftigen Nachbarn hilft, kann dafür künftig bis zu 125,-€ monatlich erhalten. Der saarländische Ministerrat hat dazu am Dienstag Änderungen beim sogenannten Entlastungsbetrag beschlossen. Im Sozialministerium soll eine Registrierungsstelle Nachbarschaftshilfe auf gebaut werden, bei der sich freiwillig Engagierte einschreiben können. Dort soll es möglich sein, den Entlastungsbetrag von monatlich bis zu 125,-€ in Anspruch zu nehmen, der jedem Pflegebedürftigen ab Pflege grad 1 zusteht. Das Ministerium rechnet damit, dass die Anträge ab August gestellt werden können. Zu den Leistungen, die vergütet werden sollen, gehören putzen, einkaufen oder Botengänge. Bislang konnten die 125 Euro nur über zertifizierte Pflegedienste eingesetzt werden. Durch die Neuregelung sollen Versorgungsengpässe insbesondere im ländlichen Raum abgemildert werden.    

        Schonvermögen beachten –Barbetragskonten von Heimbewohnern kontrollieren 

Es kann sein, dass Betreuten in besonderen Wohnformen nun mehr Bar mittel zu Verfügung stehen als im letzten Jahr. In diesem Fall sollten Sie als Betreuerinnen und Betreuer beachten, dass, sobald der Barbetrag die Grenze des Schonvermögens übersteigt, dies den Sozialleistungsträgern mitzuteilen ist. Ist die Schongrenze überschritten, werden Betreute schnell zu Selbstzahlern und fallen zumindest kurzfristig aus den Grundsicherungs bezügen. Hier nochmal ein Überblick über die verschiedenen Schon- beträge: - Schonvermögen Grundsicherung: 5.000,-€ - Schonvermögen Eingliederungshilfe: 50.000,-€ Barbeträge stehen den Bewohnerinnen und Bewohner besonderer Wohnformen zur Verfügung, um die verschiedensten Bedarfe des täglichen Lebens zu decken.
Zum Beispiel Maniküre, Massage, Frisörbesuch, Bekleidung, Kultur oder sonstiges.  


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                               Bundesteilhabergesetz- Barbetrag
Berechnung des Barbetrags für Bewohnerinnen und Bewohner besonderer Wohnformen.  
Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, welcher Anteil des Regel- satzes den Leistungsberechtigten in besonderen Wohnformen als Barmittel verbleibt. Als Orientierungswert kann der angemessene Barbetrag nach §27b Abs. 3 SGB XVII herangezogen werden, das sind 27% der Regelbedarfsstufe 1 (2020:432,-€), dies entspricht 116,64 € monatlich. Damit sind zu decken: die persönlichen Bedarfe des täglichen Lebens, Körperpflegeprodukte und Reini- gung, Instandhaltung der Kleidung, Anschaffungen von geringem Wert und Zuzahlungen von Krankenkassenleistungen nach dem- SGB V. Hinzu kommt ein Betrag für Selbstbeschaffung von Beklei dung und Schuhen, das sogenannte Kleidergeld, in Höhe von 8% der Regelbedarfsstufe 1, dies entspricht: 34,56 €. Der monatliche Gesamtbetrag an Eigenmittel, inkl. Kleidergeld entspricht dem nach 151,20 €. Dieser Betrag sollte Ihrem Betreuten mindestens zur Verfügung stehen. Hinzukommen etwaige Mehrbedarfe wegen Behinderung oder zusätzliches Einkommen. Besucht die betreute Person vielleicht noch eine Werkstatt, steigt der Barbe trag um den Anteil des Selbstbehaltes. Dieser ist im Grund - sicherungsbescheid ausgewiesen Quelle: BAGÜS (Bundesarbeitsgemeinschaft der überordentlichen Träger der Sozialhilfe).  

 
                                                         INFO

Vorstellung des Fachdienstes „Begleitetes Wohnen in Gastfamilien für Menschen mit seelischer, geistiger und/oder körperlicher Behinderung in Gastfamilien“ 

Der Caritasverband Schaumberg-Blies e.V. möchte auf seinen Fachdienst „Begleitetes Wohnen in Gastfamilien“ hinweisen. Das Begleitete Wohnen in Gastfamilien ist eine ambulante Maßnahme der Eingliederungshilfe. Das Wohnen in einer (Gast-)Familie bietet den Menschen eine Alternative zum Wohnen in Wohngruppen und gleichzeitig die Möglichkeit, sich individuell zu entwickeln. Weitere Informationen erhalten Sie über die Internetseite www.caritas-schaumberg-blies.de oder gerne auch telefonisch unter der Rufnummer 06851-93560. 
Der Caritasverband freut sich über Ihr Interesse. 

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